06.10.2015

So wurde ihnen die Flucht zur Heimat

Eröffnung der Ausstellung über Soma Morgenstern und Josef Roth.

In Zusammenarbeit mit dem Exilarchiv 1933-1945 der Deutschen Nationalbibliothek in Frankfurt/Main.

19 Uhr

München, Sudetendeutsches Haus, Hochstr. 8

Geöffnet: Mo - Fr 9 - 19 Uhr, außer an Feiertagen, bis Do, 12. November 2015

Sondertermin: zur Langen Nacht der Münchner Museen am Samstag, 17. Oktober 2015

Der Starjournalist der Frankfurter Zeitung, Joseph Roth und deren Wiener Korrespondent, Soma Morgenstern, stehen im Mittelpunkt der Ausstellung, die das Leben der beiden Schriftsteller und Journalisten sowie ihr Verhältnis zueinander beleuchtet.

Beide mussten ihre Heimat Galizien verlassen. Beide arbeiteten für die Frankfurter Zeitung. Beide flohen vor den Nationalsozialisten, Roth aus Deutschland, Morgenstern aus Österreich. In Paris teilten sie die Strapazen des Exils bis zum Tode Joseph Roths 1939. Soma Morgenstern rettete sich nach Amerika.

Zugleich gibt die Ausstellung einmalige Einblicke in die journalistische Arbeit der 1920er und 1930er Jahre.

Die Ausstellung des Deutschen Exilarchivs 1933-1945 wurde kuratiert von Victoria Lunzer-Talos und Heinz Lunzer und wird unterstützt von der Stiftung Flughafen Frankfurt / Main für die Region und der Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main.

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