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Der Standpunkt der Kunst
eines Volkes ist immer
der Standpunkt
seiner Menschlichkeit.

Adalbert Stifter

Veranstaltungen

Donnerstag, 23. September 2021

19.00 Uhr

Das Thema: Erika Mann?

1. Deutsch-tschechisches Kabarett

Divadlo Na zábradlí, Anenské náměstí 5, Prag

Das Thema hat sich Erika Mann zum Thema genommen, die nicht nur Tochter des berühmten deutschen Schriftstellers Thomas Mann, sondern Kabarettistin, Schauspielerin, Schriftstellerin und vieles mehr war. Das Programm ihres Kabaretts “Pfeffermühle” und dessen mehrjährige Tour durch Europa (mehrmals auch durch die Tschechoslowakei) sind für uns als Kabarett Ausgangspunkt unserer Annäherung. Damals wollte es seinem Publikum die Augen öffnen, wer Hitler und die Nazis wirklich waren. Das war das große Böse damals, aber womit kämpfen wir heute und wie kann uns ihre Arbeit dabei noch heute inspirieren?
Mit Das Thema arbeiten diesmal auch die Bewegungskünstlerin Stefanie Jörgler und der Regisseur und Performer Emil Rothermel. In unserem Projekt arbeiten wir nicht nur mit biographischen Fragmenten, Zitaten aus Gesprächen, Büchern, Briefen und Originaltexten der Pfeffermühle, aber auch mit unseren eigenen Texten, die Reaktion auf Erikas Leben und die Arbeit der Pfeffermühle sind. 

Die Vorstellung entstand im Rahmen des Begleitprogramms zur Ausstellung „Erika Mann. Kabarettistin – Kriegsreporterin – politische Rednerin“, konzipiert von Monacensia im Hildebrandthaus in München.

Projektpartner sind das Goethe Institut Tschechien, der Adalbert Stifter Verein, das Institut für Kommunikationswissenschaft und Journalistik an der Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Karlsuniversität Prag und der Deutsch-Tschechische Zukunftsfonds.


Konzept, Spiel und Musik: Roman Horák, Stefanie Jörgler, Markéta Richterová, Philipp Schenker
Regie: Emil Rothermel
Technik: Michal Pustay
Kostüme: Agáta Molčanová
Videoprojektion: Vojtěch Polák, Stefanie Jörgler
Gefördert durch: Goethe-Institut Tschechische Republik
Produktion: Dranc z.s.

Mit herzlichem Dank an das Theater am Geländer/Divadlo Na zábradlí.

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Montag, 27. September 2021

18.00 Uhr

Auf den Spuren des Adels nach Nordböhmen

Mit Aufenthalten u. a. in Sychrov, Hirschberg/Doksy, Teplitz, Tetschen/Děčín, Melník...

Mit seiner Ausstellung Für die Heimat. Böhmischer und mährischer Adel im Exil, die im Frühjahr 2022 in München gezeigt werden wird, hat sich der Adalbert Stifter Verein zum Ziel gesetzt, auf das Engagement adeliger Familien, die nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs aus den böhmischen Ländern vertrieben wurden beziehungsweise nach der kommunistischen Machtübernahme nach Februar 1948 das Exil gewählt haben, aufmerksam zu machen. Viele von ihnen haben während dieser Zeit ihr Heimatland unterstützt und dazu beigetragen, politische, nationale und gesellschaftliche Barrieren zu beseitigen.

Als Auftakt zur Ausstellung möchten wir die Schlösser einiger dieser Familien in Nordböhmen besuchen und weitere Sehenswürdigkeiten sowie landschaftliche Besonderheiten der Region kennenlernen.

Die Unterbringung erfolgt in einem Hotel in Aussig/Ústí nad Labem. Der Transfer vom Standort zu den einzelnen Besichtigungszielen erfolgt mit einem Bus (im Preis inbegriffen). Die An- und Abreise erfolgt individuell.

Ende der Reise: Samstag, 2. Oktober 2021, nach dem gemeinsamen Frühstück

Erfahren Sie mehr in der Einladung, die auch ein Anmeldeformular enthält

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Donnerstag, 30. September 2021

18.00 Uhr

Johanna von Herzogenberg: ein Leben zwischen Böhmen und Deutschland

Film und Gespräch

Kino Hraničář, Prokopa Diviše 1812/7, Aussig/Ústí nad Labem

Die Kunsthistorikerin Johanna von Herzogenberg (1921–2012) wurde auf Schloss Sichrow/Sychrov geboren und verbrachte ihre Jugend in Birnai/Brná nad Labem bei Aussig. 1946 wurde sie gemeinsam mit ihrer Familie nach Bayern vertrieben, wo sie 1952 die Leitung des Adalbert Stifter Vereins übernahm. Sie ist Autorin einer großen Anzahl von Publikationen und Ausstellungen zur Kultur und Geschichte der böhmischen Länder (Karl IV., Johannes Nepomuk, Wallfahrt kennt keine Grenzen). Für ihr vermittelndes Engagement auf dem Feld der deutsch-tschechischen Verständigung sowie ihre kulturellen Aktivitäten bekam sie viele Auszeichnungen, darunter das Bundesverdienstkreuz und die tschechische Verdienstmedaille (Medaile za zásluhy). Von Papst Johannes Paul II. wurde sie mit dem Silvesterorden ausgezeichnet.

Ihre Erinnerungen Bilderbogen. Aus meinem Leben (1999) erschienen 2002 in Aussig auch auf Tschechisch, ein Jahr später wurde der Film Der lange Weg der Baronin entlang der Elbe gedreht.

Nach Vorführung dieses Films werden bei einem Podiumsgespräch Erinnerungen an Johanna von Herzogenberg und ihr Leben und Wirken ausgetauscht. Mit dabei: Kristina Kaiserová, Vladimír Kaiser, Anna Knechtel und Jiří Petrů.

Der lange Weg der Baronin entlang der Elbe (2003). Regie: Vladimír Fanta, Kamera: Jiří Petrů, 33 Minuten.

Die Diskussion wird gedolmetscht, der Eintritt ist frei.

Eine Veranstaltung des Collegium Bohemicum und des Adalbert Stifter Vereins.

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Aktuelles

Online-Angebote

Plakate aus dem Ghetto Theresienstadt

Die Ausstellung zu Kunst und Kultur in Theresienstadt, die seit 2003 an verschiedenen Orten zu sehen war, kann nun auch auf unserer Website in einer neuen deutsch-tschechischen Version betrachtet werden.

Neu Erschienen: Broschüre Shared Heritage - gemeisames Kulturerbe

Die Publikation dokumentiert die gleichnamige Veranstaltungsreihe (3. November bis 8. Dezember 2020 in Berlin, Hamburg, Leipzig, München und Weimar) des Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa und weiterer Partner. Mit dabei auch Dora Kaprálová und Marek Toman, die am 3.11.2020 auf Einladung des Adalbert Stifter Vereins in der Münchner Stadtbibliothek über „Alles Geschichte?“ diskutiert haben.

Auch online zu lesen. LINK: https://www.bkge.de/Downloads/Projekte/Shared_Heritage_Broschuere_2021.pdf?m=1622557370&

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Doppelt gefragt – Folge 9

Die deutsch-tschechische Interviewreihe des Kulturreferats für die böhmischen Länder mit Gesprächspartnern aus Kultur, Kunst, Politik etc. wird mit Folge 9, dieses Mal mit dem Bohemisten an der Universität Regensburg, Marek Nekula, und dem Germanisten an der Karls-Universität Prag, Manfred Weinberg, sowie mit den Initiatoren des Projektes „Samstage für Nachbarschaft“, dem Germanisten Jan Kvapil und dem Mettalbaumeister Stephan Messner fortgesetzt.

Hier finden Sie alle Folgen der Reihe >>

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Neu eingerichtet: Mediathek

Online-Angebote aus der Eigen-Produktion des Adalbert Stifter Vereins sind ab sofort unter der Rubrik Mediathek zu finden, die auf den Youtube-Kanal des Adalbert Stifter Vereins führt.

Hier können Videos unter mehreren Rubriken ausgewählt werden: Literatur und Wissen, Musik, Böhmerwaldseminar und Literatur im Café.

Außerdem sind unter dem Punkt Gelesen Schauspielerinnen und Schauspieler zu hören und zu sehen, die selbstgewählte Texte ihrer Lieblingsschriftsteller aus Böhmen und Mähren lesen.

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Publikationen

Frantisek Černý

Diplomat, Journalist und Humanist

Nun komplett zweisprachig online!

Hrsg. von Lucie Eiermann und Radka Denemarková

Das von der ehemaligen Leiterin des Prager Literaturhauses deutschsprachiger Autoren, Lucie Eiermann, und der tschechischen Schriftstellerin Radka Denemarková herausgegebene Buch beinhaltet viele Beiträge von Familienmitgliedern, Freunden, Bekannten und Weggefährten František Černýs. Das Buch, das auch Beiträge von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und dem ehemaligen tschechischen Außenminister Karel Schwarzenberg enthält, ist aus Anlass des 90. Geburtstags des bekannten Diplomaten entstanden.

Das Kulturreferat für die böhmischen Länder fungierte bei der Erstellung der Publikation als deutscher Partner und unterstützte das Werk mit einem Zuschuss. Die gedruckte Version enthält die Beiträge nur in der jeweiligen Muttersprache der Autoren (deutsch oder tschechisch).

Hier können Sie die Publikation komplett zweisprachig einsehen oder herunterladen.

Die gedruckte Publikation kann bei Lucie Eiermann unter cernohousova@gmail.com bestellt werden.

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Neue Ausgabe Sudetenland

1-2|2021

Das neue Sudetenland-Heft erinnert an die langjährige Geschäftsführerin des Adalbert Stifter Vereins, Johanna von Herzogenberg: Verschiedene Beiträge von Weggefährten würdigen sie als Kunsthistorikerin, Kuratorin und Vermittlerin. Zahlreiche ihrer Ausstellungs- und Buchprojekte waren dem Heilgen Johannes von Nepomuk gewidmet, dessen historische Rolle und spätere Mythisierung in einem weiteren Schwerpunkt beleuchtet werden. Außerdem bringen wir die Beiträge von Dora Kaprálová und Marek Toman zu einer Veranstaltung über das Erbe Mitteleuropas in der tschechischen Literatur, Lyrik von Radek Fridrich und Zbyněk Fišer, Hansjürgen Gartner präsentiert den Maler Ernst Wild, Zuzana Jürgens unterhält sich mit Joachim Bruss über sein Leben zwischen Deutschland und Tschechien und Franz Adam entdeckt in Karel Ptáčníks Roman „Jahrgang 21“ die spannende Geschichte tschechischer Zwangsarbeiter in Deutschland.

 

Editorial

Peter Becher: Unsere Baronin

 

Feuilleton

Annelies Schwarz: Reisen ins böhmische Dorf

 

Porträt: Johanna von Herzogenberg

Raimund Paleczek: Lebenswallfahrt

Margarete von Buquoy: Gelungene Integration

Anna Knechtel: „Unser schönes böhmisches Land!“

Vladimír Kaiser: Erinnerung an Johanna

Johanna von Herzogenberg: Böhmische Erinnerungen

Georg Jerzy Galinski: „Pani Baronowa“

Sigrid Canz: Kaiser Karls Mantel

Jan Royt: „Svatý Nepomuk“

 

Thema: Johannes Nepomuk

Vít Vlnas: Deutungskämpfe um Johannes Nepomuk

Josef Svoboda: Versöhnendes Bindeglied

Martin Thiel und Kryštof Zeman: Finde deinen Nepomuk

Bernd Rill: Ein Heiliger kommt selten allein

 

Thema: Alles Geschichte?

Zuzana Jürgens: Geteiltes Erbe

Marek Toman: Warum ich kein Deutsch spreche

Dora Kaprálová: Mitteleuropa und seine Adresse

 

Lyrik

Zbyněk Fišer: Rebbes Briefe – Rebeho dopisy

Radek Fridrich: Krevkör

 

Orte der Vermittlung

Radek Flekal und Lenka Schindlerová: Olmützer Initiationen. Die Arbeitsstelle für deutschmährische Literatur

 

Im Gespräch

Ein Deutscher unter Tschechen. Zuzana Jürgens im Gespräch mit Joachim Bruss

 

Prosa

Christine Pitzke: Horní Planá, Mai 2017

Heinz Kobald: Der linke Schuh

 

Kunst und Kontext

Hansjürgen Gartner: Ernst Wild und seine Zeit

 

Geschichte im Spiegel

Ivan Meštrović: Zu Gast bei Masaryk

 

Wiedergelesen

Franz Adam: Generation im Elend. Karel Ptáčníks Roman „Jahrgang 21“

 

Forum der Übersetzer

Martina Lisa: Vom Schwimmen

 

Wirtshäuser Europas

Claudia Pollmann: Literatur trifft Geschichte

 

Würdigungen

Susanne Habel: Preisvergabe mit Hindernissen. Kulturpreise der Sudetendeutschen Landsmannschaft 2020

 

Rezensionen

 

Autoren, Mitarbeiter, Bildnachweis

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