Podiumsgespräch

Adel und Europa

Kulturelle Brücken, politische Konzepte und das Erbe transnationaler Eliten

Ferdinand und Henriette Kinsky in den 1930er Jahren

Viele Adelige, die vertrieben wurden oder vor den Kommunisten flohen, hielten den Kontakt mit der alten Heimat aufrecht und pflegten das Bewusstsein der gemeinsamen kulturellen Wurzeln. Damit schlugen sie nach 1945 Brücken über politische, nationale und gesellschaftliche Grenzen hinweg. Ihr Wirken war geprägt von Kultur, Menschlichkeit und christlichem Glauben. Dank ihrer familiären Verbindungen sowie ihrer Zugehörigkeit zu europäischen und christlichen Netzwerken und geleitet von einem ererbten Verantwortungsgefühl, trugen auch sie schließlich zur politischen Wende im Jahr 1989 bei.

Mit den Podiumsgästen sprechen wir nicht nur über die Geschichte, Wirkung und das Engagement des böhmischen Adels im 20. Jahrhundert, sondern auch über seine Netzwerke in Europa und die heutige Rolle.

Eine Veranstaltung der Akademie für politische Bildung in Tutzing, des Adalbert Stifter Vereins – Kulturinstitut für die böhmischen Länder und des Tschechischen Zentrums München.


Uhr

Akademie für politische Bildung, Buchensee 1, Tutzing

Eintritt: frei