Projekte
Der Adalbert Stifter Verein – Kulturinstitut für die böhmischen Länder initiiert auch Projekte, die sich umfangreicher mit den Themen des deutschen Kulturerbes in den böhmischen Ländern und mit seinen Bezügen zur Gegenwart beschäftigen. Dazu kooperiert er mit verschiedenen Partnern insbesondere aus Deutschland, Tschechien und Österreich.
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Servus & Ahoj München

Unter dem Motto „Tschechien: Ein Land an der Küste“ wird Tschechien vom 7. bis zum 11. Oktober 2026 Ehrengast auf der Frankfurter Buchmesse sein. Inspiriert von Shakespeares Wintermärchen, in dem der Autor die tschechischen Länder ans Meer versetzt, will man mit dem Motto hervorheben, dass auch die Literatur des kleinen Landes in der Mitte Europas ein Teil des großen Ozeans der Geschichten, der Weltliteratur ist. Fantasie und Imagination, die Verbindung von Wort und Bild, sei es in Comics oder im Trickfilm, die Erfahrung zweier totalitärer Regime und des Lebens an der Schwelle zwischen Ost und West prägen die tschechische Literatur und Kultur.
Anlässlich des Gastlandauftritts erscheinen in deutscher Übersetzung spannende Bücher aller Genres, es entstehen Ausstellungen und deutsch-tschechische Kulturprojekte, es wird über das Übersetzen, die Bedeutung von Kultur angesichts aktueller politischer Herausforderungen und weitere Themen, die Deutschland, Tschechien und Europa gemeinsam haben, diskutiert.
An all dem möchten wir auch das Münchner Publikum teilhaben lassen. Deshalb hat der Adalbert Stifter Verein – Kulturinstitut für die böhmischen Länder das Projekt Servus & Ahoj München ins Leben gerufen, mit eigenen Lesungen und Diskussionen und mit dem Programmheft, das Sie hier herunterladen können. Hier finden Sie Veranstaltungen, die von Juli bis Dezember 2026 an unterschiedlichen Orten, in verschiedenen Sparten und von zahlreichen Veranstaltern angeboten werden. Lassen Sie sich inspirieren, schwimmen Sie mit in diesem Ozean der Fantasie, Erzählkunst, der Geschichten und Ideen!
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Plattform Kafka 2024
Website besuchenAm 3. Juni 2024 jährte sich der Todestag des Schriftstellers und gebürtigen Pragers Franz Kafka zum hundertsten Mal. Zu diesem Anlass hat der Adalbert Stifter Verein – Kulturinstitut für die böhmischen Länder zusammen mit der Stadtbibliothek Prag / Prag – UNESCO Stadt der Literatur das Projekt Kafka 2024 initiiert und koordiniert. Es verband bewusst jene Akteure, die sich in ihrem Programm dem deutschsprachigen, in der böhmischen Metropole Prag geborenen Autoren widmen werden, insbesondere in der Tschechischen Republik, Deutschland und Österreich. Sein Herzstück ist die dreisprachige Website www.kafka2024.de, die Informationen über Veranstaltungen in den einzelnen Städten, über Wettbewerbe und Ausschreibungen, Hintergrundinformationen zu Franz Kafka, Blogs und einiges mehr bringt.
Das Projekt steht unter der Schirmherrschaft des tschechischen Kulturministers Martin Baxa und der Schirmfrauschaft der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien Claudia Roth.
Gefördert haben das Projekt die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien und der Deutsch-Tschechische Zukunftsfonds.
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Zwischen Grenzen
Website besuchenZwischen Grenzen war ein gemeinsames Projekt des Instituts für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas (IKGS) an der Ludwig-Maximilians-Universität München und des Adalbert Stifter Vereins München.
Nach Projektende wurde die Plattform vom IKGS zu einer offenen Medienplattform für Text-, Audio- und Videobeiträge über die Projektinhalte hinaus weiterentwickelt. Die Plattform wird auch uns weiter mit Beiträgen bespielt. Zudem steht sie anderen Partnereinrichtungen offen.
Ziel unseres Kooperationsprojektes, an dem die Monacensia München als Partner mitwirkte, war es einerseits, sich inhaltlich mit Grenzen auf vielfältige Weise, als historisches und gegenwartsbezogenes Phänomen, im konkreten wie im metaphorischen Sinne, auseinanderzusetzen. Ein Thema, das mit der Coronapandemie, wiederkehrenden Migrationswellen und dem Krieg in der Ukraine noch aktueller geworden ist. Mit Blogbeiträgen, einer Video-Reihe und einem Podcast widmet sich das Projekt Grenzsituationen, Grenzziehungen, Grenzüberschreitungen und ihrer Bedeutung anhand von konkreten Beispielen aus unseren institutionellen Arbeitsschwerpunkten. Biografien stehen dabei ebenso im Mittelpunkt wie Geschichte, Sprache, Kultur und geopolitische Aspekte.