Podiumsgespräch
Politische Macht versus Zivilgesellschaft
Am Beispiel Tschechien und Slowakei

Jan Kuchař, Fabian Winkler Fotografie, Jana Gombošová
Die Regierungen in Tschechien und der Slowakei, bestehend aus Populisten und Rechtsextremen, greifen mit ihren Maßnahmen in die demokratischen Prozesse sein, bauen die staatlichen Institutionen um, schränken die öffentlich-rechtlichen Medien sowie die Finanzierung der Kultur ein, betreiben einen Kurswechsel in der Ukraine-Politik – und noch einiges mehr. Die slowakische Regierung mit Robert Fico an der Spitze ist seit drei Jahren im Amt, die tschechische Regierung unter Ministerpräsident Andrej Babiš seit einem Jahr. Ein Gespräch darüber, wie sich die staatlichen Eingriffe auf die jeweiligen Gesellschaften auswirken und welche Mittel der Zivilgesellschaft in der Konfrontation mit der politischen Macht zur Verfügung stehen. Und auch darüber, ob etwa auch in Deutschland eine ähnliche Entwicklung möglich wäre und was man von den mitteleuropäischen Nachbarn lernen kann, um eine solche Entwicklung zu verhindern.
Mit Jan Kuchař (Politiker, STAN), Pavol Lacko (Slovak Governance Institut) und Martina Winkler (Professorin für Geschichte Osteuropas an der Universität Kiel).
Moderation: Zuzana Jürgens
Eine Veranstaltung des Adalbert Stifter Vereins – Kulturinstitut für die böhmischen Länder, des Bellevue di Monaco, der Europäischen Akademie Bayern, der Münchner Volkshochschule und des Tschechischen Literaturzentrums.
Gefördert durch den Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds.
Im Rahmen des Projekts Servus & Ahoj München.