Vernissage

Was war und was bleibt

Der Böhmerwald einst und heute

Die Foto-Ausstellung erinnert an verschwundene und zerstörte Orte im Böhmerwald und präsentiert neben historischen Aufnahmen auch Fotografien von Václav Čubr aus Bergreichenstein/Kašperské Hory, der sich auf die Spuren dieser vergangenen Welt begibt und die heutige, zum Teil unberührte Landschaft festhält. Viele Ortschaften wie Haidl/Zhůří, Stadln/Stodůlky oder Fürstenhut/Knížecí Pláně waren nach der Vertreibung der deutschsprachigen Bewohner verlassen und dem schnellen Verfall preisgegeben. Ein großer Teil wurde auch wegen der Anlage einer Sperrzone am Eisernen Vorhang beseitigt.

Die historischen Ortsbilder aus der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg stammen vor allem von den heute legendären Fotografen Josef und Franz Seidel aus Krumau/Český Krumlov. Sie sind auch die Autoren der sogenannten Fotochronik des Böhmerwalds. Die Bilderauswahl und Textzusammenstellung wurden von Josef Štemberk (Nationalparkverwaltung Böhmerwald) vorgenommen.

Einführung: Wolfgang Schwarz

Im Anschluss stellt Wolfgang Schwarz kurz den 2026 auf Tschechisch erschienenen Band Mein Weg zu unseren Deutschen 2 vor.

Ausstellungsdauer: 16. Oktober 2026 bis 25. Januar 2027

Öffnungszeiten: Sonntag und Montag 13–17 Uhr sowie während der Veranstaltungen

Eine Veranstaltung des Centrum Hindle in Kooperation mit dem Kulturreferat für die böhmischen Länder im Adalbert Stifter Verein und der Nationalparkverwaltung Böhmerwald/Šumava.


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Centrum Hindle in Domažlice
Náměstí Míru 122
Taus/Domažlice

Eintritt: frei, Spenden willkommen