Outdoorausstellung
Der Krieg endet nicht mit dem letzten Schuss

Post bellum
Die Ausstellung zeigt, dass allgemeine historische Ereignisse in Wirklichkeit immer aus den einzelnen, einzigartigen Lebensgeschichten bestehen. Acht Porträts von Menschen, die nach 1945 die Zwangsumsiedlung aus der Tschechoslowakei erlebt und in Deutschland eine neue Heimat und ein neues Leben gefunden haben. Was haben sie dabei durchgemacht? Wie sind sie mit ihrem schweren Schicksal umgegangen? Welche Beziehung haben sie zu den Orten ihrer Kindheit? Die Ausstellung beweist, dass die Geschichten dieser Menschen niemals in Vergessenheit geraten werden. Denn ihre Erinnerungen wurden von Tschechen aus dem Verein Post Bellum festgehalten. In Interviews, im Dialog, über Grenzen hinweg. Um der zukünftigen Generationen willen.
Veranstalter: Adalbert Stifter Verein – Kulturinstitut für die böhmischen Länder, Europe Direct Furth im Wald, Post Bellum, Stadt Furth im Wald
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe 80 Jahre Vertreibung: Geschichte und Gegenwart.